M1 Basisstrategie entwickeln

In der Basisstrategie werden die normativen und strategischen Vorgaben des Unternehmens fĂŒr das Supply Management konkretisiert:

  • Konsequenzen aus dem Wertesystem, z.B. Sicherung menschenwĂŒrdiger Arbeitsbedingungen auch bei den Lieferanten
  • Supply-Vision zur Ausrichtung des Supply Managements
  • Konsequenzen aus der Unternehmens- und Wettbewerbsstrategie

PrÀsentation1

 

 

 

 

 

 

In der Basisstrategie werden die im Unternehmen geltenden Werte sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens als Vorgaben fĂŒr die Supply-Strategie konkretisiert. Damit wird der geforderte Beitrag der Supply-Strategie fĂŒr den strategischen Erfolg des Unternehmens formuliert und der strategische Handlungsrahmen festgelegt, innerhalb dem sich die Supply-Strategie bewegen darf. Der Handlungsspielraum zur Entwicklung der Supply-Strategie sollte möglichst umfangreich sein. Formal gesehen enthĂ€lt die Basisstrategie in der Regel eine ĂŒberschaubare Liste mit qualitativen Zielen und Forderungen fĂŒr die Supply-Strategie. Folgende Themenfelder sind in der Basisstrategie zu beachten:

  • Es sind die Konsequenzen des Wertesystems fĂŒr die Supply-Strategie zu identifizieren. Welche ethischen oder sozialen Richtlinien sind in der Supply-Strategie zu berĂŒcksichtigen? Beispielsweise sind eingegangene Verpflichtungen aus Sozialstandards auch von den Lieferanten einzuhalten.
  • Zur Ausrichtung des Supply Managements kann eine Supply-Vision formuliert werden.
  • Es ist der Beitrag der Supply-Strategie fĂŒr die Unternehmens- und Wettbewerbsstrategie zu definieren. Beispielsweise muss die Supply-Strategie Wachstums- oder Internationalisierungsstrategien absichern oder durch die Einbindung von Lieferanten den Aufbau von Wettbewerbsvorteilen unterstĂŒtzen.